Allgemein

eza!-Energietipp Viele Energieausweise laufen ab

Um die Energieeffizienz besser einordnen zu können, gilt seit 2009 für Wohngebäude, die neu vermietet, verpachtet oder verkauft werden, eine Energieausweispflicht. Die Energieausweise
sind zehn Jahre gültig. Nun laufen die Ausweise der ersten Generation zunehmend ab. Eigentümer, die eine Vermietung, Verpachtung oder den Verkauf anstreben und keinen gültigen Energieausweis besitzen, müssen einen neuen Ausweis von einem Baufachmann mit entsprechender Qualifikation erstellen lassen. Der Gesetzgeber schreibt zudem vor, dass die Energiekennwerte auch in Immobilienanzeigen in der Zeitung oder im Internet angegeben werden müssen. Es gibt zwei Arten von Energieausweisen. Der Bedarfsausweis
zeigt den berechneten Energiebedarf an. Der Energieverbrauchsausweis wird auf der Grundlage des tatsächlichen Energieverbrauchs der letzten drei Jahre erstellt. Für Immobilien
mit weniger als fünf Wohnungen und Bauantrag vor dem Stichdatum am 1. November 1977 ist der Energiebedarfsausweis Pflicht. Eine Ausnahme gibt es für Gebäude, die nach der ersten Wärmeschutzverordnung von 1977 modernisiert wurden oder die Anforderungen bei der Fertigstellung bereits erfüllt hatten. Für Mieter und Käufer sind Bedarfsausweise in der Regel aussagekräftiger.

Energieberatung

Die kostenlose Energieberatung für den Monat Oktober 2019 durch eza-Berater Jürgen Zipf in der Verwaltungsgemeinschaft Hörnergruppe findet am Dienstag, den 08. Oktober 2019 von 15.00 bis 18.00 Uhr im Verwaltungsgebäude, Weiler 16, statt.
Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, wird um eine telefonische Anmeldung bei der Verwaltungsgemeinschaft Hörnergruppe unter der Telefonnummer (08326) 996-122, Montag bis Freitag jeweils von 08.00 bis 12.00 Uhr, gebeten.

Leerung der Biotonnen

Der Zweckverband für Abfallwirtschaft Kempten (ZAK) weist darauf hin, dass ab der Woche vom 16. bis 20. September 2019 die Biotonnen wieder im 14-tägigen Rhythmus geleert werden. Ein gelber Tonnenanhänger wird rechtzeitig vom Abfuhrunternehmen an den Gefäßen angebracht.
Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger, ihre Tonnen ab 07.00 Uhr bereitzustellen.

VG Hörnergruppe sucht Elektrofachkraft

Die Verwaltungsgemeinschaft Hörnergruppe sucht eine
Elektrofachkraft (auf Basis eines geringfügigen Beschäftigungsverhältnisses).

Sie sind für die turnusmäßigen Überprüfungen unserer ortsveränderlichen Geräte (nach gesetzlichen Vorgaben VDE 0701 – 0702) zuständig.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung an die Verwaltungsgemeinschaft Hörnergruppe, Weiler 16, 87538 Fischen i. Allgäu.
Für Rückfragen steht Ihnen Frau Hilbrand, Telefon 08326/996-103, E-mail: elke.hilbrand@hoernergruppe zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Vollsperrungen der OA 5 am 04. September

Schlaglöcher reparieren: Kreisstraße bei Tiefenbach und Kierwang gesperrt
Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen will der Landkreis Oberallgäu mit seiner letzten Fahrbahn-Reparatur-Aktion in diesem Sommer. Am Mittwoch, 04. September plant die Straßenmeisterei Oberflächen-Ausbesserungen an der Kreisstraße OA 5 sowohl in Tiefenbach bei Oberstdorf als auch in Kierwang. An diesem Tag sollen die betroffenen Straßenabschnitte voll gesperrt werden. In Tiefenbach ist das zwischen dem nördlichen Ortsausgang und Lochwiesen, in Kierwang ist es die Ortsdurchfahrt. Die Sperrung der beiden betroffenen Streckenabschnitte dauert jeweils von 06.00 bis 18.00 Uhr. Die Umleitungen führen über Fischen / B 19. Die beiden Sperrungen dauern nur diesen einen Tag. Bei schlechtem Wetter werden sie verschoben.

Energieberatung

Die kostenlose Energieberatung für den Monat September 2019 durch eza-Berater Jürgen Zipf in der Verwaltungsgemeinschaft Hörnergruppe findet am Dienstag, den 10. September 2019 von 15.00 bis 18.00 Uhr im Verwaltungsgebäude, Weiler 16, statt.
Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, wird um eine telefonische Anmeldung bei der Verwaltungsgemeinschaft Hörnergruppe unter der Telefonnummer (08326) 996-122, Montag bis Freitag jeweils von 08.00 bis 12.00 Uhr, gebeten.

Schülerbeförderung: Antrag auf Fahrtkostenerstattung rechtzeitig einreichen

Das Schuljahr 2018/19 neigt sich seinem Ende zu. Das Landratsamt Oberallgäu weist daher darauf hin, dass sich Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen ab der 11. Jahrgangsstufe nach Ablauf des Schuljahres die Kosten der notwendigen Beförderung zur Schule erstatten lassen können. Entsprechende Anträge müssen bis spätestens 31. Oktober eingereicht werden. Später eingehende Anträge können nicht berücksichtigt werden (gesetzliche Ausschlussfrist).
Ein Erstattungsanspruch besteht für Schüler ab Jahrgangsstufe 11 an Gymnasien, Wirtschaftsschulen, Berufsfachschulen (ohne Berufsfachschulen in Teilzeitform), Fachoberschulen, Berufsoberschulen und Berufsschulen (Teilzeitunterricht). Fahrtkosten werden erstattet, soweit sie die gesetzliche Eigenbeteiligung pro Familie von 440,- Euro im Schuljahr übersteigen. Die Grenze gilt nicht bei Bezug von Kindergeld für mindestens drei Kinder.
Weitere Informationen und Antragsformular unter www.oberallgaeu.org/oepnv

eza!-Energietipp – Baubegleitung: Qualität und Kosteneffizienz

Energieoptimiertes Bauen und Sanieren erfordert ein umfassendes Detailwissen aller Beteiligten. Wichtig ist auch eine gute Koordination der Gewerke. Dafür sorgt eine erfahrene und kompetente Baubegleitung. Sie hilft, kostspielige Fehler bereits im Ansatz zu vermeiden. Aus Kostengründen verzichten allerdings viele Bauherren auf einen Architekten oder einen qualifizierten Bauleiter. Dabei lohnt sich der Einsatz eines Baufachmanns bereits in der Planungsphase. Durch einen gut durchdachten Grundriss lassen sich die Baukosten senken. Später überprüft der Baubegleiter die Angebote der Handwerksfirmen, was für mehr Kosteneffizienz sorgt. In der Bausphase achtet der Baubegleiter nicht nur auf die korrekte Ausführung der einzelnen Arbeiten, er schaut vielmehr auch auf das große Ganze – ein wichtiger Aspekt, insbesondere bei einer energetischen Sanierung. Es gilt bauphysikalische Zusammenhänge zu beachten, andernfalls drohen gravierende Bauschäden. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) schießt bis zu 4.000 Euro für die Baubegleitung und eine energetische Fachplanung beim energieeffizienten Bauen und Sanieren zu. Einzelne Kommunen wie die Stadt Kempten oder die Landkreise Ober- und Ostallgäu bieten ihren Bürgern zusätzliche Förderprogramme für die Baubegleitung an.

eza! – Energietipp: Bei Luftwärmepumpe auf leises Modell achten

Bei Luftwärmepumpe auf leises Modell achten

 

Wärmepumpen sind eine umweltfreundliche Alternative zur konventionellen Heizung und werden in hochwärmegedämmten Gebäuden immer häufiger eingesetzt. Sie nutzen die Umgebungswärme. Als Wärmequelle kommen dabei die Luft, die Erde oder das Grundwasser in Frage. Am effektivsten arbeiten Erdreich und Grundwasser-Wärmepumpen. Am günstigsten in der Anschaffung ist die Luftwärmepumpe. Allerdings gibt es hier immer öfter Beschwerden von Nachbarn. Denn in der Regel werden Luftwärmepumpen außerhalb des Gebäudes platziert und produzieren während des Betriebs Geräusche. Daher sollte man ein leises Modell mit einer Schallleistungspegel unter 50 Dezibel auswählen. Wichtig ist auch die richtige Positionierung. Die Luftwärmepumpe sollte mindestens drei Meter von der nächsten Wand oder Mauer entfernt sein. Letztere reflektieren den Schall und verstärken dadurch den Geräuschpegel. Besonders ungünstig als Standort sind Ecken. Zudem sollte vermieden werden, die Luftwärmepumpe unmittelbar an der Grenze des Nachbargrundstücks oder in der Nähe des Schlafzimmers des Nachbarhaues aufzustellen. Sind Lärmschutzprobleme absehbar, bieten sich Grundwasser- oder Erdärmepumpen als Alternativen an. Diese verrichten nahezu geräuschlos ihre Arbeit.

 

Weitere Informationen zu den gemeinsamen Energieberatungsangeboten von eza! und Verbraucherzentrale gibt es unter Telefon 0831 9602860 oder unter der bundesweiten kostenfreien Hotline 0800 809 802 400 und im Internet unter www.eza-energieberatung.de .

Neue Busfahrpläne

Auf zahlreichen Buslinien des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im südlichen Oberallgäu finden am Samstag, 18. Mai 2019, Fahrplanänderungen statt. Das Fahrtenangebot ist dann auf die touristische Sommersaison abgestimmt. Alle Fahrpläne für das südliche Oberallgäu sind in einem Gesamtfahrplanheft dargestellt. Zusätzlich bieten kundenfreundliche ortsbezogene Faltfahrpläne einen Überblick über wichtige Fahrstrecken und -zeiten. Detaillierte Informationen, das neue Fahrplanheft und die Faltfahrpläne gibt es bei den Busunternehmen und den Verkehrsämtern im südlichen Oberallgäu. Die Fahrpläne und weitere ÖPNV-Informationen können auch unter www.mona-allgaeu.de/fahrplaene/suedliches-oberallgaeu eingesehen und heruntergeladen werden.

eza!-Energietipp: Solarwärme-Check für den optimalen Ertrag

Solarthermische Anlagen, die auch als Solarwärmeanlagen bezeichnet werden, heizen das Wasser und die Wohnung mit der Kraft der Sonne – das ist ökologisch sinnvoll und nachhaltig,
zumal die Lebensdauer von Sonnenkollektoren 25 bis 30 Jahre beträgt. Schmutz, kleine Defekte oder falsche Einstelllungen können die solaren Gewinne erheblich beeinträchtigen. Um das Potenzial voll ausschöpfen zu können, muss zudem gewährleistet sein, dass die Anlage mit dem Heizkessel richtig kommuniziert. In der Praxis ist das nicht immer der Fall. Empfehlenswert ist daher der Solarwärme-Check von Verbraucherzentrale und eza!. Bei einem Vor-Ort-Termin überprüft ein unabhängiger Energieberater die zentrale Komponenten
der Anlage, schließt Messgeräte für die Aufzeichnung wichtiger Systemtemperaturen an und analysiert auf der Grundlage der ermittelten Ergebnisse, wie die Effizienz der Anlage verbessert werden kann. Später erhält der Auftraggeber einen Bericht des Energieberaters mit der Gesamteinschätzung der Anlage und Empfehlungen. Der Eigenanteil für den Hausbesitzer beim Solarwärme-Check, der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird, liegt bei 30 Euro. Anmeldung unter 0831-9602860 oder unter der kostenlosen bundesweiten Hotline 0800- 809802400.

eza!-Energie-Tipp: Mit Ökostrom die Energiewende vorantreiben

Jeder kann etwas zum Gelingen der Energiewende beitragen, indem er zum Beispiel auf Ökostrom umsteigt. Aber grüner Strom ist nicht gleich grüner Strom. Empfehlenswerte Ökostromanbieter sind insbesondere solche, die ihren Strom nicht etwa vor allem von alten Wasserkraftwerken beziehen, sondern bewusst einen Teil der Einnahmen wieder in den Bau
neuer Ökostromanlagen stecken und damit den Ausbau der erneuerbaren Energien fördern. Solche Ökostromtarife haben einen direkten Umweltnutzen, weil durch deren Bezug konventioneller Strom vom Markt verdrängt wird. Verschiedene Ökostrom-Siegel überprüfen die Angebote genau und stellen so sicher, dass diese keine leeren Versprechen bleiben. Dazu zählen zum Beispiel die Ökostrom-Siegel EE01 und EE02 vom TÜV, das Label „Grüner Strom“, hinter dem Eurosolar, der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) sowie der Naturschutzbund Deutschland (NABU) stehen. „ok Power“ ist ein weiteres Ökostrom-Siegel, das unter anderem auch die Beteiligung an Braun- oder neuen Steinkohle-Kraftwerken ausschließt. Ökostrom muss übrigens nicht viel teurer als konventioneller Strom sein. Trotzdem sollte man auch mit Ökostrom sparsam umgehen. Keine Kilowattstunde entlastet das Klima so nachhaltig wie die dauerhaft eingesparte.

eza!-Energietipp – Wohnfläche: Weniger ist manchmal mehr

Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden hat seinen Preis, Bauen ist teuer geworden. Dafür gibt es mehrere Gründe. Da sind zunächst einmal die in die Höhe schießenden Grundstückspreise und die allgemeinen Preissteigerung. Gleichzeitig sind aber auch die Ansprüche der Bauherren gewachsen – insbesondere in puncto Wohnfläche. So ist die durchschnittliche Wohnfläche pro Kopf in Deutschland im selbst genutzten Wohnraum auf rund 52 Quadratmeter gestiegen. Wenn man bedenkt, dass pro Quadratmeter Wohnfläche mit Bauwerkskosten von über 2000 Euro gerechnet werden muss, wird schnell klar, wie viele Geld sich mit einer kompakterer Bauweise einsparen lässt. Dabei bedeutet eine geringere Wohnfläche keineswegs zwangsläufig weniger Wohnkomfort. Wichtig ist eine clevere Planung mit gut durchdachten und an den Bedürfnissen der Bewohner orientierten Grundrissen. Experten raten, lieber bei der Wohnfläche als bei der Qualität der Gebäudehülle zu sparen. Jeder Quadratmeter zusätzliche Wandfläche bedeutet letztlich mehr Wärmeverlust über die Wände und damit höhere Energiekosten. Eine gute Gebäudehülle zahlt sich daher langfristig aus. Auch weil eine nachträgliche Sanierung teuer und mitunter nervenaufreibend ist.