Allgemein

eza!-Energietipp – Rohrleitungen im Keller dämmen

Immer wieder findet man warme Kellerräume vor, die von ungedämmten Rohren „beheizt“ werden. Um die Energieverluste von Heizungsanlagen zu minimieren, sollten die Verteilerleitungen unbedingt gedämmt sein. Der Energieverlust von einem Meter ungedämmter Leitung im kalten Keller liegt bei umgerechnet bis zu 30 Litern Heizöl pro Jahr gegenüber nur drei Litern bei sachgerecht gedämmten Rohren. Jeder Meter ungedämmte Leitung kann also Mehrausgaben von jährlich 20 Euro verursachen. Bei Kosten von drei bis fünf Euro pro Meter Dämmung für gängige Rohrleitungen rechnet sich die Maßnahme innerhalb kürzester Zeit. Wichtig ist, dass die Leitungen lückenlos ummantelt sind. Auch Armaturen und Pumpen – mit Ausnahme des Pumpenkopfs – sollten eingepackt werden.
Weitere Informationen gibt es bei den gemeinsamen Energieberatungsangeboten des Energie- und Umweltzentrums Allgäu (eza!) und der Verbraucherzentrale Bayern unter 0831 9602860 oder unter der bundesweiten kostenfreien Hotline 0800 809 802 400 und im Internet unter www.eza-energieberatung.de .

Ausbildung in der öffentlichen Verwaltung

Das Landratsamt Oberallgäu bietet für das Einstellungsjahr 2019 verschiedene Ausbildungsplätze an (Verwaltungsfachangestellte/r, Straßenwärter/in, Fachinformatiker/in für Systemintegration sowie Duales Studium zum/zur Dipl. Verwaltungswirt/in) und lädt interessierte Schülerinnen und Schüler ein, sich online bis zum 5. Oktober 2018 bzw. 1. Dezember 2018 (Duales Studium) über das Bürgerserviceportal (www.oberallgaeu.org) zu bewerben.

Voraussetzung für die Bewerbung für das Duale Studium ist neben dem Zeugnis der (Fach-) Hochschulreife eine erfolgreiche Teilnahme am derzeit laufenden Auswahlverfahren des Bayerischen Landespersonalausschusses.

Anmeldungen für das nächste Auswahlverfahren zum Ausbildungsbeginn 2020 sind ab Februar/März 2019 möglich und müssen bis Anfang Mai 2019 (Verwaltungswirt/in) bzw. bis Anfang Juli 2019 (Dipl. Verwaltungswirt/in) erfolgen (www.lpa.bayern.de).

Allgemeine Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten im Landratsamt finden Sie im Internet unter www.oberallgaeu.org/Ausbildung. Für weitere Auskünfte steht Ihnen unsere Ausbildungsleiterin im Landratsamt, Frau Silke Körper, unter der Telefonnummer 08321/612-228 gerne zur Verfügung

Problemmüllsammlung

Am Mittwoch, 17. Oktober 2018 findet wieder eine Problemmüllsammlung statt.

Uhrzeit und Sammelstelle:
8.00 – 8.30 Uhr: Balderschwang, Feuerwehrhaus
9.00 – 9.30 Uhr: Obermaiselstein, Bauhof
10.00 – 11.00 Uhr: Bolsterlang, Bauhof
11.30 – 12.00 Uhr: Langenwang, Feuerwehrhaus
13.00 – 14.30 Uhr: Fischen, Wertstoffhof

In Ofterschwang (Wertstoffhof Westerhofen), ist die Problemmüllsammlung am Dienstag, 23. Oktober 2018 in der Zeit von 10.00 – 10.30 Uhr.

Bei der Problemmüllsammlung werden angenommen:
Säuren, Chemikalien, Batterien, Farben, Lacke, Medikamente, Imprägniermittel, Insektenspray, Pflanzenschutzmittel, Lösungsmittel, Verdünner etc.

Wichtig!
Problemmüll gehört nicht in die Mülltonne!

Bringen Sie die Problemabfälle in den Originalbehältern. Vermischen Sie nicht verschiedene Stoffe, damit keine gefährliche chemische Reaktion ausgelöst wird!

Nicht angenommen werden:
Altöl (Rückgabe an Handel), Altreifen (Entsorgung über Reifenhändler), Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen (Wertstoffhof).

eza!-Energietipp – Heimliche Stromfresser aufspüren

Viele Kunden finden die Stromabrechnung, die ihnen einmal im Jahr ins Haus flattert, zunächst einmal verwirrend. Nur eines ist klar: die monatlichen Abschlagszahlungen, die dort ausgewiesen sind, könnten niedriger sein. Aber der Energieversorger legt die Höhe der Abschlagszahlung natürlich nicht willkürlich fest. Sie ergibt sich aus dem letztjährigen Verbrauch. Es empfiehlt sich, seinen Stromverbrauch übers Jahr zu kontrollieren, indem man regelmäßig den Zählerstand selbst notiert. Laut aktuellem Stromspiegel verbraucht ein deutscher Vier-Personen-Haushalt durchschnittlich 4.100 Kilowattstunden – ein Wert, der sich ohne Komfortverlust locker um 1.000 Kilowattstunden senken lässt. Es gibt nämlich viele heimliche Stromfresser. Denen kommt man mit einem Strommessgerät auf die Spur. Letzteres kann auch ausgeliehen werden – zum Beispiel im eza!-Haus in Kempten (Burgstraße 26). Das Gerät wird einfach zwischen Steckdose und Netzstecker des jeweiligen Elektrogeräts geschaltet. Auf diese Weise kann nicht nur der Stromverbrauch im laufenden Betrieb, sondern auch im Standby-Modus ermittelt werden. Mit Hilfe eines Messgeräts lässt sich zudem herausfinden, wie viel Strom und damit Energiekosten dank eines neuen Kühl- und Gefrierschranks oder eines Waschmaschinen-Austausch eingespart werden können. Darüber hinaus kann auch mit vielen kleinen Maßnahmen der Stromverbrauch merklich gesenkt werden: von der Umstellung auf LED-Lampen, über den Einsatz abschaltbarer Steckerleisten bis hin zum energiesparenden Kochen mit Deckeln auf den Töpfen. Die nächste Stromabrechnung wird dann den Wahrheitsgehalt eines Sprichworts dokumentieren: Kleinvieh macht auch Mist.
Weitere Informationen gibt es bei den gemeinsamen Energieberatungsangeboten des Energie- und Umweltzentrums Allgäu (eza!) und der Verbraucherzentrale Bayern unter 0831 9602860 oder unter der bundesweiten kostenfreien Hotline 0800 809 802 400 und im Internet unter www.eza-energieberatung.de .

eza!-Energietipp – Mit Erde, Wasser oder Luft heizen

Immer mehr Bauherren setzen auf eine Wärmepumpe zum Heizen. Die Funktionsweise der Wärmepumpe ist dabei ähnlich der eines Kühlschranks – nur eben umgekehrt. Während der Kühlschrank den Lebensmitteln und der Luft im Inneren Wärme entzieht und diese an die Umgebung abgibt, nutzt die Wärmepumpe die Umgebungswärme und heizt mit der Energie das Haus. Dafür werden bei der Wärmequelle keine hohen Temperaturen benötigt. Die Wärmepumpe kann damit eine effiziente und umweltfreundliche Alternative zur konventionellen Heizung sein. Sie arbeitet umso effizienter, je niedriger der Temperaturunterschied zwischen der Wärmequelle wie Grundwasser oder Erdreich und der benötigten Temperatur für die Heizung ist. Daher sorgt die Wärmepumpe vor allem in einem gut gedämmten Haus mit einem Heizsystem, das mit einer niedrigen Vorlauftemperatur – Fußboden- oder Wandheizung – auskommt, sehr effizient und kostensparend für warme Räume. Die Kopplung von Wärmepumpe und Photovoltaik kann eine sinnvolle Lösung sein, insbesondere wenn damit im Sommer auch Warmwasser produziert wird. Damit lässt sich die Eigenverbrauchsquote des selbstproduzierten Solarstroms erhöhen – was ökologisch, aber auch ökonomisch sinnvoll ist.
Weitere Informationen gibt es bei den gemeinsamen Energieberatungsangeboten des Energie- und Umweltzentrums Allgäu (eza!) und der Verbraucherzentrale Bayern unter 0831 9602860 oder unter der bundesweiten kostenfreien Hotline 0800 809 802 400 und im Internet unter www.eza-energieberatung.de .

eza! Mit Sparduschkopf Energiekosten senken

Durchschnittlich 40 Liter Wasser am Tag verbraucht jeder Deutsche für die Körperpflege – ein Großteil davon als warmes Wasser beim Duschen. Wird ein normaler, handelsüblicher Duschköpfen verwendet, liegt der Wasserverbrauch bei etwa 18 Liter pro Minute. Für eine Badewannenfüllung werden rund 150 Liter benötigt. Man kann also circa acht Minuten lang für ein Vollbad duschen. Acht Minuten, das hört sich nach sehr viel an, aber so mancher Langduscher kommt locker auf diesen Wert, vor allem wenn während des Einseifens das Wasser weiter läuft. Der Energiespartipp Nummer eins beim Duschen lautet daher: nicht zu lange duschen und Wasser abstellen, so lange man sich einseift. Sinn macht zudem der Einbau eines Sparduschkopfs, der zwischen 20 bis 70 Euro kostet und selbst montiert werden kann. Der Sparduschkopf mischt mehr Luft in den Wasserstrahl, der sich dann voller anfühlt, als er tatsächlich ist. Damit sinkt ohne Komfortverlust der Warmwasserverbrauch um 50 Prozent bis 60 gesenkt werden. Allein durch den Einsatz eines Sparduschkopfs lassen sich in einem Vier-Personen-Haushalt im Jahr mehr als 20.000 Liter Warmwasser und 150 Euro für Energie und Wasser einsparen.
Weitere Informationen gibt es bei den gemeinsamen Energieberatungsangeboten des Energie- und Umweltzentrums Allgäu (eza!) und der Verbraucherzentrale Bayern unter 0831 9602860 oder unter der bundesweiten kostenfreien Hotline 0800 809 802 400 und im Internet unter www.eza-energieberatung.de .

eza!-Energietipp Juli

PC und Drucker: Dauerbetrieb kostet Energie und verkürzt die Lebensdauer

Abgesehen von der Kaufentscheidung für energieeffiziente Modelle kann auch im täglichen Einsatz von PC, Laptop und Drucker jede Menge Energie eingespart werden. Generell gilt: Rechner, Bildschirm und Drucker nach Benutzung mit Hilfe einer abschaltbaren Steckerleiste am besten vom Netz nehmen. Läuft der PC permanent, kostet das unnötig Energie und verkürzt die Lebensdauer. Der Sleep-Modus ist die energieeffizienteste Möglichkeit, um kurze Arbeitspausen zu überbrücken. Einzelne Systemkomponenten schalten sich ab, wenn sie nicht benötigt werden – zum Beispiel Bildschirm oder Festplatte. Der Sleep-Modus kann automatisch (über die Energiesparfunktion) oder manuell eingestellt werden. Von Bildschirmschonern wird abgeraten: bewegte Symbole erhöhen sogar den Stromverbrauch. Große Einsparpotenziale gibt es auch beim Monitor. Die voreingestellten Helligkeitswerte sind häufig sehr hoch und können entsprechend der individuellen Bedürfnisse korrigiert werden, wodurch sich der Energieverbrauch deutlich senken lässt. Monitore, die über eine so genannte Automatic Brightness Control verfügen, passen ihre Helligkeit automatisch an das Umgebungslicht an.

Weitere Informationen gibt es bei den gemeinsamen Energieberatungsangeboten des Energie- und Umweltzentrums Allgäu (eza!) und der Verbraucherzentrale Bayern unter 0831 9602860 oder unter der bundesweiten kostenfreien Hotline 0800 809 802 400 und im Internet unter www.eza-energieberatung.de .

eza!-Energietipp Juni 2

Beim Kauf von PC, Monitor oder Drucker auf Energieeffizienz achten

Rund 18 Prozent des gesamten Stromverbrauchs in deutschen Haushalten gehen auf das Konto von Notebooks, Computern, Druckern oder Bildschirmen. Beim Neukauf eines Computers stellt sich zunächst die Frage, ob man sich einen Desktop-PC (stationärer Computer) oder einen mobilen Computer (Notebook/Laptop) anschaffen will. Für das Notebook spricht unter anderem der um bis zu 70 Prozent geringere Energieverbrauch. Was auch überlegt werden sollte: Muss es wirklich die Hochleistungsgrafikkarte (200 Watt) oder der Hochleistungsprozessor (140 Watt) für Spiele sein oder tut es auch eine normale Grafikkarte (30 bis 60 Watt) oder ein durchschnittlicher Prozessor (30 bis 70 Watt)? Beim Drucker gibt es beim Energieverbrauch ebenfalls enorme Unterschiede: Im Vergleich zum Tintenstrahldrucker benötigt der Laserdrucker rund viermal so viel Strom. Ein Drucker, ein Faxgerät und ein Scanner mit jeweils eigenem Stromanschluss verbrauchen in der Summe mehr Strom als ein Multifunktionsgerät. Hilfe bei der Suche nach energieeffizienten Geräten bieten die Kennzeichnungen „Blauer Engel“, „EU-ENERGY-STAR“ sowie das TCO- und das EU-Ecolabel.

Weitere Informationen gibt es bei den gemeinsamen Energieberatungsangeboten des Energie- und Umweltzentrums Allgäu (eza!) und der Verbraucherzentrale Bayern unter 0831 9602860 oder unter der bundesweiten kostenfreien Hotline 0800 809 802 400 und im Internet unter www.eza-energieberatung.de .

eza!-Energietipp Juni

Mehr Wohnkomfort dank Kellerdeckendämmung

Häufig ist in Altbauten die Decke zu unbeheizten Kellern nicht gedämmt. Das hat hohe Energieverluste, aber auch kalte Fußböden in den darüber liegenden Wohnräumen zur Folge. Die Dämmung der Kellerdecke lässt sich relativ schnell und günstig umsetzen: mit Dämmplatten aus Polystyrol (Styropor) oder Mineralfaser beispielsweise. Der Markt bietet auch extra kaschierte Kellerdämmplatten. Die Dämmplatten sollten mindestens zehn Zentimeter stark sein sollten. Sie können ohne größeren Aufwand im Keller von unten an die Decke geklebt werden – mit etwas handwerklichem Geschick sogar in Eigenleistung, so dass nur die Materialkosten anfallen. Der Deckenputz oder die Farben müssen dafür aber die Platten halten können, andernfalls muss gedübelt werden. Die Kosten mit Klebemörtel im Do-it-yourself-Verfahren liegen bei rund 20 Euro pro Quadratmeter. Wird eine Fachfirma beauftragt, betragen die Kosten rund 50 bis 70 Euro pro Quadratmeter.

Weitere Informationen gibt es bei den gemeinsamen Energieberatungsangeboten des Energie- und Umweltzentrums Allgäu (eza!) und der Verbraucherzentrale Bayern unter 0831  9602860 oder unter der bundesweiten kostenfreien Hotline 0800 809 802 400 und im Internet unter www.eza-energieberatung.de .

eza!-Energietipp Mai

Dachdämmung: vergleichsweise geringer Aufwand, spürbarer Nutzen

Durch ein nicht gedämmtes Dach gehen 15 bis 20 Prozent der Heizungsenergie verloren. Eine Dachdämmung oder Dämmung der obersten Geschossdecke ist daher eine der effizientesten Maßnahmen überhaupt und dient im Sommer als Hitzeschutz. Decken zu nicht ausgebauten Dachräumen können durch das Verlegen von Dämmmatten oder –platten mit vergleichsweise geringem Aufwand energetische saniert werden, bei handwerklichem Geschick sogar im Do-it-yourself-Verfahren. Dabei sollte man nicht an der Stärke der Wärmedämmung sparen, die Energieeinsparverordnung schriebt rund 20 Zentimeter Dämmstoffdicke vor, bei der Nutzung von Förderprogrammen muss es teilweise mehr sein. Soll das Dachgeschoss als Wohnraum genutzt werden, so muss die Dachschräge gedämmt werden. Diese Aufgabe sollte man aber dem Fachmann überlassen, da die Wärmedämmung von innen einen luftdichten Abschluss benötigt, damit keine warme und somit feuchte Luft in die Dämmebene gelangen kann. Ist das Dachgeschoss bereits bewohnt, wird das Dach in der Regel von außen gedämmt. Eine Maßnahme, die sich vor allem dann anbietet und rechnet, wenn ohnehin die Dachdeckung erneuert werden muss.
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Weitere Informationen gibt es bei den gemeinsamen Energieberatungsangeboten des Energie- und Umweltzentrums Allgäu (eza!) und der Verbraucherzentrale Bayern unter 0831 9602860 oder unter der bundesweiten kostenfreien Hotline 0800 809 802 400 und im Internet unter www.eza-energieberatung.de .

eza!-Energietipp April

Es muss nicht immer das Programm „Extratrocken“ sein

Was das Trocknen der Wäsche angeht: Am energiesparendsten ist immer noch die Wäscheleine. Wäschetrockner dagegen gelten als Geräte mit hohem Energieverbrauch. Aber auch hier gibt es große Unterschiede. Bei den sparsamsten Geräten der Effizienzklasse A+++ handelt sich um elektrische Kondensationstrockner mit Wärmepumpentechnologie. Diese Modelle sind in der Anschaffung zwar teurer, verbrauchen aber nur die Hälfte der Energie eines Geräts der Effizienzklasse A. Der Energieverbrauch eines Trockners lässt sich auch durch das Nutzerverhalten senken: indem man beispielsweise schon beim Waschen die Maschine auf eine höchstmögliche Schleuderdrehzahl einstellt (1.400 Umdrehungen) und dadurch der Wäsche möglichst viel Feuchtigkeit entzieht, bevor man sie in den Trockner gibt. Der Energieverbrauch für die höhere Schleuderzahl ist dabei zu vernachlässigen. Um Wäsche gut zu trocknen, muss nicht immer das Programm „Extratrocken“ gewählt werden. Wer die Trockentemperatur niedriger einstellt, spart Energie, Geld und schont noch dazu seine Wäsche. Und wie bei der Waschmaschine gilt auch beim Trockner: er sollte nur eingeschaltet werden, wenn die Trommel komplett befüllt ist.
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Weitere Informationen gibt es bei den gemeinsamen Energieberatungsangeboten des Energie- und Umweltzentrums Allgäu (eza!) und der Verbraucherzentrale Bayern unter 0831 9602860 oder unter der bundesweiten kostenfreien Hotline 0800 809 802 400 und im Internet unter www.eza-energieberatung.de .

eza!-Energietipp März

Energie effiziente Kühl- und Gefrierschränke lohnen sich

Kühl- und Gefrierschränke sind die Marathonläufer unter den Haushaltsgeräten. Daher ist es sinnvoll, in energieeffiziente Modelle zu investieren. Verbraucht beispielsweise der 300 Euro teure Kühlschrank der Klasse A 120 kWh im Jahr und das 400-Euro-Gerät der Klasse A+++ nur 60 kWh, dann lassen sich beim aktuellen Strompreis mit der A+++-Version jährlich rund 18 Euro einsparen. Die 100 Euro Preisunterschied haben sich in weniger als sechs Jahren amortisiert – ein interessanter Kaufaspekt, wenn man bedenkt, dass Kühlschränke durchschnittlich alle zehn Jahre ausgetauscht werden. Wichtig beim Neukauf: die Größe sollte sich am Bedarf orientieren. Ein Ein- oder Zweipersonenhaushalt benötigt ein Gerät mit etwa 100 bis 120 Litern Fassungsvermögen – für jede weitere Person kommen 50 Liter hinzu. 100 Liter mehr Nutzinhalt bedeuten beim Kühlschrank einen um zehn Prozent, bei Gefriergeräten einen bis zu 30 Prozent höheren Stromverbrauch. Wer schon einen separaten Gefrierschrank oder eine Tiefkühltruhe besitzt, sollte beim Kauf eines neuen Kühlschranks wegen des um ein Drittel niedrigeren Stromverbrauchs zu einem Modell ohne extra Gefrierfach greifen.
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Weitere Informationen gibt es bei den gemeinsamen Energieberatungsangeboten des Energie- und Umweltzentrums Allgäu (eza!) und der Verbraucherzentrale Bayern unter 0831 9602860 oder unter der bundesweiten kostenfreien Hotline 0800 809 802 400 und im Internet unter www.eza-energieberatung.de .