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eza! – Energietipp: Bei Luftwärmepumpe auf leises Modell achten

Bei Luftwärmepumpe auf leises Modell achten

 

Wärmepumpen sind eine umweltfreundliche Alternative zur konventionellen Heizung und werden in hochwärmegedämmten Gebäuden immer häufiger eingesetzt. Sie nutzen die Umgebungswärme. Als Wärmequelle kommen dabei die Luft, die Erde oder das Grundwasser in Frage. Am effektivsten arbeiten Erdreich und Grundwasser-Wärmepumpen. Am günstigsten in der Anschaffung ist die Luftwärmepumpe. Allerdings gibt es hier immer öfter Beschwerden von Nachbarn. Denn in der Regel werden Luftwärmepumpen außerhalb des Gebäudes platziert und produzieren während des Betriebs Geräusche. Daher sollte man ein leises Modell mit einer Schallleistungspegel unter 50 Dezibel auswählen. Wichtig ist auch die richtige Positionierung. Die Luftwärmepumpe sollte mindestens drei Meter von der nächsten Wand oder Mauer entfernt sein. Letztere reflektieren den Schall und verstärken dadurch den Geräuschpegel. Besonders ungünstig als Standort sind Ecken. Zudem sollte vermieden werden, die Luftwärmepumpe unmittelbar an der Grenze des Nachbargrundstücks oder in der Nähe des Schlafzimmers des Nachbarhaues aufzustellen. Sind Lärmschutzprobleme absehbar, bieten sich Grundwasser- oder Erdärmepumpen als Alternativen an. Diese verrichten nahezu geräuschlos ihre Arbeit.

 

Weitere Informationen zu den gemeinsamen Energieberatungsangeboten von eza! und Verbraucherzentrale gibt es unter Telefon 0831 9602860 oder unter der bundesweiten kostenfreien Hotline 0800 809 802 400 und im Internet unter www.eza-energieberatung.de .

Neue Busfahrpläne

Auf zahlreichen Buslinien des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im südlichen Oberallgäu finden am Samstag, 18. Mai 2019, Fahrplanänderungen statt. Das Fahrtenangebot ist dann auf die touristische Sommersaison abgestimmt. Alle Fahrpläne für das südliche Oberallgäu sind in einem Gesamtfahrplanheft dargestellt. Zusätzlich bieten kundenfreundliche ortsbezogene Faltfahrpläne einen Überblick über wichtige Fahrstrecken und -zeiten. Detaillierte Informationen, das neue Fahrplanheft und die Faltfahrpläne gibt es bei den Busunternehmen und den Verkehrsämtern im südlichen Oberallgäu. Die Fahrpläne und weitere ÖPNV-Informationen können auch unter www.mona-allgaeu.de/fahrplaene/suedliches-oberallgaeu eingesehen und heruntergeladen werden.

eza!-Energietipp: Solarwärme-Check für den optimalen Ertrag

Solarthermische Anlagen, die auch als Solarwärmeanlagen bezeichnet werden, heizen das Wasser und die Wohnung mit der Kraft der Sonne – das ist ökologisch sinnvoll und nachhaltig,
zumal die Lebensdauer von Sonnenkollektoren 25 bis 30 Jahre beträgt. Schmutz, kleine Defekte oder falsche Einstelllungen können die solaren Gewinne erheblich beeinträchtigen. Um das Potenzial voll ausschöpfen zu können, muss zudem gewährleistet sein, dass die Anlage mit dem Heizkessel richtig kommuniziert. In der Praxis ist das nicht immer der Fall. Empfehlenswert ist daher der Solarwärme-Check von Verbraucherzentrale und eza!. Bei einem Vor-Ort-Termin überprüft ein unabhängiger Energieberater die zentrale Komponenten
der Anlage, schließt Messgeräte für die Aufzeichnung wichtiger Systemtemperaturen an und analysiert auf der Grundlage der ermittelten Ergebnisse, wie die Effizienz der Anlage verbessert werden kann. Später erhält der Auftraggeber einen Bericht des Energieberaters mit der Gesamteinschätzung der Anlage und Empfehlungen. Der Eigenanteil für den Hausbesitzer beim Solarwärme-Check, der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird, liegt bei 30 Euro. Anmeldung unter 0831-9602860 oder unter der kostenlosen bundesweiten Hotline 0800- 809802400.

eza!-Energie-Tipp: Mit Ökostrom die Energiewende vorantreiben

Jeder kann etwas zum Gelingen der Energiewende beitragen, indem er zum Beispiel auf Ökostrom umsteigt. Aber grüner Strom ist nicht gleich grüner Strom. Empfehlenswerte Ökostromanbieter sind insbesondere solche, die ihren Strom nicht etwa vor allem von alten Wasserkraftwerken beziehen, sondern bewusst einen Teil der Einnahmen wieder in den Bau
neuer Ökostromanlagen stecken und damit den Ausbau der erneuerbaren Energien fördern. Solche Ökostromtarife haben einen direkten Umweltnutzen, weil durch deren Bezug konventioneller Strom vom Markt verdrängt wird. Verschiedene Ökostrom-Siegel überprüfen die Angebote genau und stellen so sicher, dass diese keine leeren Versprechen bleiben. Dazu zählen zum Beispiel die Ökostrom-Siegel EE01 und EE02 vom TÜV, das Label „Grüner Strom“, hinter dem Eurosolar, der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) sowie der Naturschutzbund Deutschland (NABU) stehen. „ok Power“ ist ein weiteres Ökostrom-Siegel, das unter anderem auch die Beteiligung an Braun- oder neuen Steinkohle-Kraftwerken ausschließt. Ökostrom muss übrigens nicht viel teurer als konventioneller Strom sein. Trotzdem sollte man auch mit Ökostrom sparsam umgehen. Keine Kilowattstunde entlastet das Klima so nachhaltig wie die dauerhaft eingesparte.

eza!-Energietipp – Wohnfläche: Weniger ist manchmal mehr

Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden hat seinen Preis, Bauen ist teuer geworden. Dafür gibt es mehrere Gründe. Da sind zunächst einmal die in die Höhe schießenden Grundstückspreise und die allgemeinen Preissteigerung. Gleichzeitig sind aber auch die Ansprüche der Bauherren gewachsen – insbesondere in puncto Wohnfläche. So ist die durchschnittliche Wohnfläche pro Kopf in Deutschland im selbst genutzten Wohnraum auf rund 52 Quadratmeter gestiegen. Wenn man bedenkt, dass pro Quadratmeter Wohnfläche mit Bauwerkskosten von über 2000 Euro gerechnet werden muss, wird schnell klar, wie viele Geld sich mit einer kompakterer Bauweise einsparen lässt. Dabei bedeutet eine geringere Wohnfläche keineswegs zwangsläufig weniger Wohnkomfort. Wichtig ist eine clevere Planung mit gut durchdachten und an den Bedürfnissen der Bewohner orientierten Grundrissen. Experten raten, lieber bei der Wohnfläche als bei der Qualität der Gebäudehülle zu sparen. Jeder Quadratmeter zusätzliche Wandfläche bedeutet letztlich mehr Wärmeverlust über die Wände und damit höhere Energiekosten. Eine gute Gebäudehülle zahlt sich daher langfristig aus. Auch weil eine nachträgliche Sanierung teuer und mitunter nervenaufreibend ist.

Energieberatung

Die kostenlose Energieberatung für den Monat April 2019 durch eza-Berater Jürgen Zipf in der Verwaltungsgemeinschaft Hörnergruppe findet am Dienstag, den 09. April 2019 von 15.00 bis 18.00 Uhr im Verwaltungsgebäude, Weiler 16, statt.
Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, wird um eine telefonische Anmeldung bei der Verwaltungsgemeinschaft Hörnergruppe unter der Telefonnummer (08326) 996-122, Montag bis Freitag jeweils von 08:00 bis 12:00 Uhr, gebeten.

eza!-Energietipp – Lüftungsanlage sorgt für hohe Raumluftqualität

Noch immer wird im Neubau-Bereich und genauso bei Altbausanierungen das Thema Wohnraumlüftung häufig vernachlässigt. In alten Häusern mit undichten Fenstern zieht es häufig, dadurch ergibt sich ein permanenter Luftaustausch. Diese „unkontrollierte Lüftung“ ist unkomfortabel und führt auch zu unnötig hohen Energieverlusten. Mit dem Einbau neuer Fenster, wie sie auch die Energieeinsparverordnung fordert, oder bei einem Neubau sind die Fenster dicht, damit reduziert sich der Wärmeverlust, aber auch der Luftaustausch. Jetzt ist es wichtig auf eine ausreichende Lüftung zu achten, um genügend Frischluft für die Bewohner zu haben und um die Feuchtigkeit, die durch Menschen und Pflanzen abgegeben wird abzuführen. Dies ist sehr wichtig, um Bauschäden wegen einer zu hohen Luftfeuchtigkeit zu vermeiden. Wer jetzt nicht alle zwei Stunde seine Fenster aufreißen und sich kalte Luft im Winter oder Hitze im Sommer in die Wohnräume holen will, setzt dabei auf eine moderne Komfortlüftungsanlage – eine sinnvolle und absolut komfortable Alternative zur klassischen Fensterlüftung ist. Die Anlagen sorgen zuverlässig für eine gleichbleibend hohe Raumluftqualität bei einem geringen Energieverbrauch. Die Fenster müssen in der Heizperiode nicht mehr geöffnet werden, Außenlärm und Außenluftschadstoffe bleiben ausgesperrt. Durch Filter kann zudem die einströmende Luft von Staub und Pollen gereinigt werden – Allergiker atmen auf.
Weitere Informationen gibt es bei den gemeinsamen Energieberatungsangeboten des Energie- und Umweltzentrums Allgäu (eza!) und der Verbraucherzentrale Bayern unter 0831 9602860 oder unter der bundesweiten kostenfreien Hotline 0800 809 802 400 und im Internet unter www.eza-energieberatung.de .

eza!-Pressemeldung

Basis-Check ab sofort kostenlos Änderungen bei den Vor-Ort-Beratungsangeboten von eza! und Verbraucherzentrale
Mit dem 1. Januar 2019 haben sich die Bedingungen für die Energie-Checks geändert, die das Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) und die Verbraucherzentrale Bayern gemeinsam anbieten. Ab sofort ist der Basis-Check, der sich besonders für Mieter und Wohnungseigentümer eignet, kostenlos. Der Energieberater kommt dabei ins Haus um den Strom- und Wärmeverbrauch zu analysieren und kostengünstige Einsparmöglichkeiten zu finden. Die Preise für die weiteren Vor-Ort-Beratungsangebote (Gebäude-Check, Heiz-Check, Eignungs-Check Solar, Solarwärme-Check und Detail-Check), die bis auf einen Eigenanteil vom Bundeswirtschaftsministerium finanziert werden, wurden vereinheitlicht und kosten seit Jahresbeginn 30 Euro.
Weiterhin kostenlos ist die Energieberatung in den 38 Energieberatungsstellen im gesamten Allgäu. Auch dort erhalten die Bürger von unabhängigen und kompetenten Energieberatern Tipps zu allen Fragen rund ums Bauen, Sanieren, erneuerbare Energien und die dazu passenden Förderprogramme. Dieses Angebot wird ebenfalls vom Bundeswirtschaftsministerium finanziert.
Weitere Informationen zu den gemeinsamen Energieberatungsangeboten von eza! und Verbraucherzentrale gibt es unter Telefon 0831 9602860 oder unter der bundesweiten kostenfreien Hotline 0800 809 802 400 und im Internet unter www.eza-energieberatung.de .

eza!-Energietipp – Der digitale Energiehunger – öfter mal offline gehen

Fliegen ist schlecht fürs Klima, das ist hinlänglich bekannt. Dass aber der Betrieb des Internets weltweit ungefähr dieselbe Menge an CO2-verursacht wie der Flugverkehr, das dürfte viele überraschen. Ob Suchanfragen im World Wide Web, Streamen von Filmen und Musik, das Verschicken von Fotos und Videos via Smartphone – in der digitalen Welt werden gigantische Datenmengen ausgetauscht, Tendenz steigend. Mag der Energieverbrauch für das Weiterleiten eines einzelnen Fotos niedrig sein, angesichts von Milliarden an Nachrichten, die allein in Deutschland tagtäglich versendet werden, erwächst daraus in der Summe ein gewaltiger Energiebedarf. Der überwiegende Teil davon wird in Rechenzentren verbraucht, vor allem für die Kühlung der Anlagen. Besonders energieintensiv wird der Datentransfer, wenn er über mobile Geräte wie Smartphone oder Tablets via Funknetz erfolgt. Angesichts des dramatisch ansteigenden Energiehungers der digitalen Welt, sollte man auch sein eigenes Nutzerverhalten hinterfragen. Muss jeder Film im Freundeskreis verschickt und jedes Urlaubsfoto gepostet werden? Wie viel permanente Vernetzung brauche ich wirklich?
Weitere Informationen gibt es bei den gemeinsamen Energieberatungsangeboten des Energie- und Umweltzentrums Allgäu (eza!) und der Verbraucherzentrale Bayern unter 0831 9602860 oder unter der bundesweiten kostenfreien Hotline 0800 809 802 400 und im Internet unter www.eza-energieberatung.de .

eza!-Energietipp – In der Weihnachtsbäckerei Energie sparen

In vielen Familien ist das Plätzchenbacken fester Bestandteil der Adventszeit. Mit ein paar einfachen Mitteln kann dabei in der Weihnachtsbäckerei viel Energie eingespart werden. Zum Beispiel in dem man die Umluftfunktion nutzt, sofern der Backofen über eine solche verfügt. Die Temperatur bei Umluft liegt rund 20 bis 30 Grad unter der, die mit Ober- und Unterhitze benötigt wird. Das verbraucht rund 40 Prozent weniger Energie. Außerdem können im Umluftbetrieb mehrere Bleche mit Plätzchen gleichzeitig gebacken werden, sodass der Ofen nur halb so lange laufen muss. Durch den Verzicht aufs Vorheizen kann zusätzlich Energie eingespart werden. Ein weiterer Tipp: Die Backofentür sollte wirklich nur dann geöffnet werden, wenn es unbedingt sein muss. Denn dabei entweicht sofort Wärme, die der Ofen durch Nachheizen erneut erzeugen muss. Und was auch oft vergessen wird: beim Backen sollten die überflüssigen Bleche und Roste aus der Backröhre herausgenommen werden. Andernfalls müssen diese mit aufgeheizt werden.
Weitere Informationen gibt es bei den gemeinsamen Energieberatungsangeboten des Energie- und Umweltzentrums Allgäu (eza!) und der Verbraucherzentrale Bayern unter 0831 9602860 oder unter der bundesweiten kostenfreien Hotline 0800 809 802 400 und im Internet unter www.eza-energieberatung.de .

eza!-Energietipp – Dem WLAN-Router öfter mal eine Pause gönnen

Der Anteil der Bürogeräte an den Energiekosten liegt in vielen Haushalten bei über 20 Prozent. Ein wichtiger Faktor ist dabei der WLAN-Router in Dauerbetrieb, 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche – macht bei einer Leistung von 10 bis 20 Watt einen jährlichen Stromverbrauch von 88 bis 175 Kilowattstunden mit Kosten von 26 Euro bis 52 Euro. Deshalb sollte man schon beim Kauf eines WLAN-Routers auf den Stromverbrauch achten. Selbst ein leistungsstärkeres VDSL-Gerät mit Dualband-WLAN und einer integrierten Basisstation für das schnurlose Telefon sollte nicht mehr als zwölf Watt brauchen. Auch im Betrieb gibt es Einsparmöglichkeiten – zum Beispiel indem man dem Router regelmäßige Pausen gönnt. Viele Router verfügen über eine Zeitschaltfunktion und können damit so programmiert werden, dass sich das WLAN automatisch in der Nacht abschaltet. Natürlich kann das WLAN auch über den entsprechenden Button manuell ausgeschaltet werden. Das sollte man auch tun, wenn das Haus für längere Zeit verlassen oder keine aktive Internetverbindung benötigen wird.
Weitere Informationen gibt es bei den gemeinsamen Energieberatungsangeboten des Energie- und Umweltzentrums Allgäu (eza!) und der Verbraucherzentrale Bayern unter 0831 9602860 oder unter der bundesweiten kostenfreien Hotline 0800 809 802 400 und im Internet unter www.eza-energieberatung.de .

eza!-Energietipp – Durch hydraulischen Abgleich die Heizkosten senken

In der Optimierung und richtigen Einstellung von Heizungsanlagen schlummert ein riesiges Einsparpotential. Der hydraulische Abgleich ist dabei von entscheidender Bedeutung. Er sorgt dafür, dass innerhalb einer Heizungsanlage jeder Heizkörper nur die gerade nötige Wassermenge aus dem Heizungsnetz entnimmt. Der Heizkörper kann dann die zugeführte Wärmemenge an den Raum abgeben, und das Heizungswasser kühlt sich deutlich ab. Fehlt der hydraulische Abgleich, werden Heizkörper, die nahe zur Heizungspumpe stehen, überversorgt. Weiter entfernt liegende Heizkörper – beispielsweise in oberen Stockwerken – werden dagegen verzögert warm. Der hydraulische Abgleich hilft, den Wärmeenergieverbrauch zu senken und den Wohnkomfort zu erhöhen. Es handelt sich um eine sehr effektive Maßnahme zur Senkung der Heizkosten, die geringe Investitionskosten erfordert.
Weitere Informationen gibt es bei den gemeinsamen Energieberatungsangeboten des Energie- und Umweltzentrums Allgäu (eza!) und der Verbraucherzentrale Bayern unter 0831 9602860 oder unter der bundesweiten kostenfreien Hotline 0800 809 802 400 und im Internet unter www.eza-energieberatung.de .