eza!-Energietipp – Baubegleitung: Qualität und Kosteneffizienz

Energieoptimiertes Bauen und Sanieren erfordert ein umfassendes Detailwissen aller Beteiligten. Wichtig ist auch eine gute Koordination der Gewerke. Dafür sorgt eine erfahrene und kompetente Baubegleitung. Sie hilft, kostspielige Fehler bereits im Ansatz zu vermeiden. Aus Kostengründen verzichten allerdings viele Bauherren auf einen Architekten oder einen qualifizierten Bauleiter. Dabei lohnt sich der Einsatz eines Baufachmanns bereits in der Planungsphase. Durch einen gut durchdachten Grundriss lassen sich die Baukosten senken. Später überprüft der Baubegleiter die Angebote der Handwerksfirmen, was für mehr Kosteneffizienz sorgt. In der Bausphase achtet der Baubegleiter nicht nur auf die korrekte Ausführung der einzelnen Arbeiten, er schaut vielmehr auch auf das große Ganze – ein wichtiger Aspekt, insbesondere bei einer energetischen Sanierung. Es gilt bauphysikalische Zusammenhänge zu beachten, andernfalls drohen gravierende Bauschäden. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) schießt bis zu 4.000 Euro für die Baubegleitung und eine energetische Fachplanung beim energieeffizienten Bauen und Sanieren zu. Einzelne Kommunen wie die Stadt Kempten oder die Landkreise Ober- und Ostallgäu bieten ihren Bürgern zusätzliche Förderprogramme für die Baubegleitung an.