eza!-Energietipp – Mit Erde, Wasser oder Luft heizen

Immer mehr Bauherren setzen auf eine Wärmepumpe zum Heizen. Die Funktionsweise der Wärmepumpe ist dabei ähnlich der eines Kühlschranks – nur eben umgekehrt. Während der Kühlschrank den Lebensmitteln und der Luft im Inneren Wärme entzieht und diese an die Umgebung abgibt, nutzt die Wärmepumpe die Umgebungswärme und heizt mit der Energie das Haus. Dafür werden bei der Wärmequelle keine hohen Temperaturen benötigt. Die Wärmepumpe kann damit eine effiziente und umweltfreundliche Alternative zur konventionellen Heizung sein. Sie arbeitet umso effizienter, je niedriger der Temperaturunterschied zwischen der Wärmequelle wie Grundwasser oder Erdreich und der benötigten Temperatur für die Heizung ist. Daher sorgt die Wärmepumpe vor allem in einem gut gedämmten Haus mit einem Heizsystem, das mit einer niedrigen Vorlauftemperatur – Fußboden- oder Wandheizung – auskommt, sehr effizient und kostensparend für warme Räume. Die Kopplung von Wärmepumpe und Photovoltaik kann eine sinnvolle Lösung sein, insbesondere wenn damit im Sommer auch Warmwasser produziert wird. Damit lässt sich die Eigenverbrauchsquote des selbstproduzierten Solarstroms erhöhen – was ökologisch, aber auch ökonomisch sinnvoll ist.
Weitere Informationen gibt es bei den gemeinsamen Energieberatungsangeboten des Energie- und Umweltzentrums Allgäu (eza!) und der Verbraucherzentrale Bayern unter 0831 9602860 oder unter der bundesweiten kostenfreien Hotline 0800 809 802 400 und im Internet unter www.eza-energieberatung.de .