Balderschwang

Gemeindebüro

Dorf 11, 87538 Balderschwang

Tel.: 08328 / 1023
Fax: 08328 / 265
E-Mail: gemeinde@balderschwang.de

 

Gemeindewappen

 

Die dreilatzige rote Fahne ist dem Wappen der Grafen von Montfort entnommen, zu deren Besitz das Gemeindegebiet von Balderschwang von 1131 bis ins 16. Jahrhundert gehörte. Der Dreiberg stellt die Lage des Gemeindegebiets dar, das zwischen 1044 und 1685 m hoch gelegen ist. Die grüne Tingierung symbolisiert die für Balderschwang typische Almwirtschaft. Die Lilie ist das Attribut des heiligen Antonius und weist auf sein Patronat in der Pfarrkirche von Balderschwang hin.

Wappenbeschreibung: In Silber über grünem Dreiberg eine dreilatzige rote Fahne mit goldenen Fransen und drei goldenen Ringen, der eine goldene heraldische Lilie aufgelegt ist.

 

 

 

Basisdaten

Bundesland:                 Bayern

Regierungsbezirk:       Schwaben

Landkreis:                    Oberallgäu

Höhe:                            1044 m ü. NN

Fläche:                           41,56 km²

Einwohner:                   292 (05/2014)

Bevölkerungsdichte:    7 Einwohner je km²

Postleitzahl:                   87538

Vorwahl:                        08328

KFZ-Kennzeichen:        OA

Erster Bürgermeister:   Konrad Kienle

 

Ortsteile

*     Au     *    Hirschgund     *     Lappach     *     Schelpbach     *     Schrine     *     Wäldle     *     Gschwend  

*     Junghansen     *     Lenzen     *     Schlipfhalden     *     Schwabenhof

 

Die Gemeinde Balderschwang plant die Wiederbelebung des Projekts „Alte Säge“ bis 2019

AB 125 Bewegende Natur – Geschützte Lebensvielfalt

In den nächsten drei Jahren kommt viel Bewegung in die Gemeinden des Naturparks Nagelfluhkette. Mit der großen finanziellen Hilfe durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und der Europäischen Union in Form eines geförderten INTERREG V Projektes für Österreich und Bayern wird in den nächsten Jahren ein touristisches Gesamtkonzept für die Gemeinden des Naturparks entwickelt werden.

Der Kern des Projektes mit dem Titel „Bewegende Natur – Geschützte Lebensvielfalt“ besteht in der Positionierung des Naturparks als die Destination für Naturerlebnistourismus am nördlichen Alpenrand. Dabei soll gezielt das Kultur- und Naturerbe der Region im Hinblick auf eine nachhaltige, grenzüberschreitende touristische Entwicklung gefördert werden.

Um ein authentisches Angebot für den Naturpark zu erschaffen, wird eine Reihe von Maßnahmen umgesetzt. Dazu gehören allen voran die neuen Naturpark Ranger, die sich ständig in der Region bewegen werden und die Ansprechpartner und Gesichter des Naturparks verkörpern. Außerdem wird ein Naturpark Partnerprogramm entwickelt, das als Qualitätsoffensive dient und die herausragenden und besonders nachhaltigen Betriebe der Region miteinbezieht. Ein wichtiger Faktor, für den wir sehr dankbar sind, besteht hierbei in der Unterstützung durch die touristischen Leistungsträger. Nur mit ihrer Hilfe kann auf der Basis von neuen Marketingmedien die Kernidee des Projektes vermittelt und gelebt werden.

Gefördert durch:
Das Projekt „Bewegende Natur – Geschützte Lebensvielfalt“ wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz im Bereich des Umweltschutz Projektes „Modellregion Erlebnis Naturtourismus“ und durch die Europäische Union im Rahmen des Programms INTERREG V Bayern – Österreich.

 

 

 

Geschichte

Bezogen auf die Einwohnerzahl ist Balderschwang die kleinste Gemeinde in Bayern, ferner ist sie die Gemeinde mit dem am höchsten gelegenen Ortskern innerhalb Deutschlands (1044 m ü. NN).

Der Ortsname Balderschwang geht auf einen Bauern namens Balder zurück, der im 14. Jahrhundert das Tal gerodet („geschwendet“) haben soll. Das Tal wurde erstmals 1684 ganzjährig durch einen klösterlichen Alpverwalter aus Weingarten bewohnt. Um 1800 gab es 16 Familien im Tal, die im Jahr rund 1.400 Tonnen Käse produzierten.

Tourismus

Heute ist Balderschwang ein weit über die Grenzen hinaus bekannter Urlaubsort. Er ist zwar mit 210 Einwohnern die kleinste selbstständige Gemeinde Deutschlands, bietet aber mit seinen 1200 Urlauberbetten Gastfreundschaft in allen Kategorien – vom 4-Sterne-Hotel bis zu Pensionen und Ferienwohnungen. Das völlig intakte Hochtal (1.044 m) ist nahezu Nebel frei. Die 60 km markierten Übersichtstafel und 4 ausgewählte Touren bieten grenzenloses Naturerlebnis abseits der großen Touristenströme. Dank der Passstraße und der guten Straßenbedingungen an den Bregenzerwald ist Balderschwang sehr zentral für Ausflüge in die Umgebung gelegen. Vor allem für den Schneereichtum im Winter ist Balderschwang bekannt. Nicht umsonst wir der Ort liebevoll „bayerisch Sibirien“ genannt. Die kuppelbare 4er-Sesselbahn und eine 2er-Sesselbahn sowie weitere 9 Schlepplifte für Alpin-Skiläufer/Snowboarder und die über 70 km lange Grenzlandloipe für Langläufer machen Balderschwang heute zu einem sehr begehrten Wintersportort für Alt und Jung. (Weiter Informationen unter www.balderschwang.de)

 

Projekte

Die Gemeinde Balderschwang ist ein Projektgebiet der Bergwaldoffensive des Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.
Unsere Bergwälder sind ein einzigartiger Schatz der Natur. Sie bieten Erholung, sind Lebensraum für viele gefährdete Arten und ermöglichen zugleich die Nutzung des nachwachsenden Rohstoffes Holz. Darüber hinaus leisten sie einen wichtigen Beitrag zum wirksamen, wirtschaftlichen und landschaftsgerechten Schutz vor Naturgefahren.
Im Rahmen der Bergwaldoffensive werden daher die Maßnahmen zur Stabilisierung und nachhaltigen Anpassung der Bergwälder an den Klimawandel intensiviert und im Einklang mit den Zielen der Alpenkonvention umgesetzt.
(Weitere Informationen unter www.bergwald-offensive.de)