Pressemitteilung zur Situation in Bolsterlang

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie aus den Medien und der Pressemitteilung der Landesanwaltschaft Bayern bereits bekannt ist, wurde die erste Bürgermeisterin Fr. Monika Zeller gestern vorläufig des Dienstes enthoben und Disziplinarklage zum zuständigen Verwaltungsgericht München erhoben.

Da die näheren Hintergründe der Entscheidung bzw. die Ermittlungsergebnisse der Landesanwaltschaft hier nicht bekannt sind, wird von Seiten der Gemeinde dazu keine Stellungnahme erfolgen.

 

Die vorläufige Suspendierung von Fr. Zeller kam jedoch zweifelsohne, auch aufgrund der langen Ermittlungszeit der Landesanwaltschaft München, für die Gemeinde Bolsterlang und auch für mich überraschend.

Bis zu einer möglichen Beendigung bzw. Aussetzung der vorläufigen Dienstenthebung von Bürgermeisterin Fr. Monika Zeller oder einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtes übernehme ich stellvertretend die Amtsgeschäfte von Bürgermeisterin Fr. Zeller auf unbestimmte Zeit.

Für die Gemeinde Bolsterlang gilt es in naher Zukunft bedeutende Aufgaben zu meistern und gewichtige zukunftsweisende Entscheidungen zu treffen. Vor allem mit dem  anstehenden Neubau des Feuerwehrhauses und dem Neubau des Bauhofes stehen wichtige Themen, zu welchen in der Vergangenheit auch Bürgerinformationsveranstaltungen  stattfanden,  im Gemeinderat zur Entscheidung an.

Aus Sicht der Gemeinde Bolsterlang ist eine zeitnahe Entscheidung über die vorläufige Suspendierung bzw. ein rechtskräftiger Abschluss des Disziplinarverfahrens von großer Bedeutung, damit das Amt des Ersten Bürgermeisters schnellstmöglich wieder besetzt werden kann.

 

gez. Rolf Walter

Bürgermeister

Gemeinde Bolsterlang