Schuleingangsuntersuchungen starten im Mai

Wegen der Arbeitsbelastung im Gesundheitsamt aufgrund der Corona-Pandemie mussten die im Herbst 2021 begonnenen Schuleingangsuntersuchungen bis Mai 2022 ausgesetzt werden. Das ändert sich jetzt – läuft aber anders ab als sonst.

Mit dem Rückgang der Corona-Fallzahlen und den Lockerungen der Infektionsschutzmaßnahmen entspannt sich auch die Arbeitsbelastung im Gesundheitsamt Oberallgäu etwas – Grund genug, die wichtigen Aufgaben des normalen Betriebs wieder aufzunehmen. Dazu gehört die Schuleingangsuntersuchung, die die grundlegende Frage beantworten soll, ob ein Kind die wichtige Vorsorgeuntersuchung U9, bei der akute und chronische Erkrankungen sowie Entwicklungsverzögerungen des Kindes erkannt werden, hat und ob es den Anforderungen des Schulalltags in gesundheitlicher Hinsicht gewachsen ist.
Wie das Gesundheitsamt mitteilt, wird diese in diesem Jahr bei Vorschulkindern, die zwischen dem 1. Oktober 2015 und dem 30. September 2016 geboren wurden, in den Monaten Mai bis Juli 2022 durchgeführt. Dies gilt für die genannte Altersgruppe auch dann, wenn die Kinder in diesem Jahr noch nicht eingeschult werden sollen.
Allerdings können die sozialmedizinischen Fachkräfte des Gesundheitsamtes Oberallgäu die Schuleingangsuntersuchung nur in reduzierter Form umsetzen. Das bedeutet, dass sich das Prozedere heuer auf die Durchsicht des gelben Vorsorgeheftes, des Impfbuches und eines freiwilligen Fragebogens beschränkt. Eine Anwesenheit von Kind oder Eltern ist dazu nicht erforderlich.
Vielmehr steht das Gesundheitsamt mit den Kindertageseinrichtungen im Landkreis in Kontakt. Über diese werden die Termine für die Schuleingangsuntersuchungen bekanntgegeben. Eltern werden gebeten, die benötigten Unterlagen vor diesem Termin in den Kindertagesstätten zu hinterlegen. Das Gesundheitsamt weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Teilnahme an den Schuleingangsuntersuchungen gesetzlich verpflichtend ist.
Wichtig ist darüber hinaus, die Durchführung der Vorsorgeuntersuchung U9 beim Kinder- oder Hausarzt. Während der Pandemie wurde das zeitliche Toleranzfenster dafür bis zum 30. Juni 2022 erweitert, sodass es möglich wurde, die wichtige Untersuchung, sollte sie fehlen, bei niedergelassenen Kinder- und Hausärzten nachzuholen.
Nach Durchsicht aller Unterlagen stellt das Oberallgäuer Gesundheitsamt eine Masernschutz-Bescheinigung nach §20 Abs. 9 IfSG genau wie den Nachweis über die Kindervorsorgeuntersuchung U 9 aus. Diese Unterlagen dienen der Sicherheit aller Kinder und muss in der Schule vorgelegt werden.
Bei offenen Fragen können sich betroffene Eltern gern an das Gesundheitsamt Oberallgäu wenden. Das geht am besten per Mail an: seu-oa@lra-oa.bayern.de

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