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Geschichtliches

Das Bolsterlanger Wappen:


BIau und Rot gespaltenem Schild eine silberne Glocke, die mit einem Rot und Gold gerauteten Schildchen belegt ist.
In der Markung der Gemeinde Bolsterlang hatte das Oberallgäuer Adelsgeschlecht der Herren von Mühlegg, deren Wappen einen gespaltenen Schild zeigte, verschieden Ansitze (Mühlegg, Gundelsberg und Kierwang). Die in späterer Zeit bedeutsame Beziehung zur Herrschaft Königsegg-Rothenfels wurde im Gemeindewappen durch den rot-goldenen Rautenschild dokumentiert. Die in der Kapelle von Bolsterlang hängende, kunsthistorische bedeutsame Glocke von 1580 gibt dazu als lokales Charakteristikum in der Gemeinde kennzeichnendes Symbol.


Geschichte in Kürze:

Die ersten „Teilzeit-Bolsterlanger“ gab es schon in der Mittelsteinzeit. Funde weisen darauf hin, dass im Bolsterlanger Gemeindegebiet vor 9000 Jahren Jäger und Sammler dem Wild nachgezogen sind.
Die erste urkundliche Erwähnung unter dem Namen Bolsternanc geht auf das Jahr 1278 zurück. 1366 wurde daraus Bolsternanch und 1396 Polsternang. 1402 Bolsternang. Ab 1424 heißt es noch wie heute: Bolsterlang.
Ab ca. 1830 wird auch in der Gemeinde Bolsterlang aus dem blauen Land ein grünes Land,in dem bis zum heutigen Tage die Landwirt
Bolsterlang gehörte, bevor es endgültig zu Bayern kam, zu Österreich. Der Ort war Bestandteil der Grafschaft Königsegg-Rotenfels, die 1804 an Österreich getauscht wurde und im Frieden von Pressburg 1805 an Bayern fiel. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
Seit dem 01.04.1973 ist Bolsterlang in Verbund der Verwaltungsgemeinschaft Hörnergruppe.